Donnerstag, Dezember 04, 2014

The Lion sleeps tonight

Na, da sind wir jetzt aber ganz schön überrascht, was? Der (die/das) Blog hat nämlich nur eine Pause eingelegt. Das letzte Jahr war insgesamt recht abwechslungsreich, so dass sich eigentlich einiges an Text ergeben könnte - mal schauen, ob ich genug Selbstdisziplin aufbringe, tatsächlich noch einmal etwas zu schreiben. Bis dahin aber gibt es das, wo im Internet wirklich jeder drauf abfährt:

Katzencontent!

In das Haus der Familie F. haben sich nämlich im Laufe des Jahres heimlich, still und leise 2 neue Tierchen eingeschlichen. Eines davon ist dieses hier:



Benamst hat ihn unsere Tochter, die ja für die Tiernamen in unserem Haushalt zuständig ist, mit Leo.
Leo ist ein kleines, drei Monate altes Katerchen mit ganz viel Maine Coon in den Genen. Dazwischen hat sich offenbar noch irgendwo ein Berglöwe eingeschmuggelt, denn er hüpft und jagt durch die Gegend, dass es eine wahre Freude ist. Wenn er nicht gerade schläft, unserer armen alten Katze den Napf leer frisst (er hat theoretisch einen eigenen mit eigenem Kleinkatzenfutter) oder durch das Katzenklo pflügt, in dem er für seine Größe erstaunliche Mengen hinterlässt...
Noch ein weiteres Bild zum Niedlichfinden und dann ist auch schon Schluss für diesen Post.

Und wenn ich mir ganz doll Mühe gebe, kommt vielleicht noch in diesem Jahr ein zweiter Post zu Familienzuwachs Nummer 2.

- The Tokens -

Dienstag, November 12, 2013

Sonntag, August 18, 2013

Secret

In der Wochenendausgabe der Berliner Zeitung ist diesmal ein langer Artikel zum Thema "Staatliche Spionage", deren Nutzen und Sinnhaftigkeit sowie zu einigen grandios verhauenen Überwachungsaktionen abgedruckt.
Enden tut der Artikel mit Tipps, wie sich der Bürger schützen kann.
An der Stelle bin ich hellhörig geworden.
Der Bürger muss sich mittlerweile vor dem Staat schützen?
Also vor dem Gebilde, das sich eigentlich aus der Gesamtheit seiner Bürger zusammensetzt?
Ich muss also aufpassen, dass nicht irgendwelche staatlichen Institutionen mich überwachen, meine Daten und Informationen über mich bewusst oder aus Dummheit und Inkompetenz falsch verwenden?
Ja Herrschaften, geht es noch?
Wen schützt der Staat, der eigentlich mich schützen soll, denn tatsächlich noch, wenn er mich und meine Mitbürger überwacht und kontrolliert? Und diese Überwachung wiederum jeglicher Kontrolle durch rechtsstaatlich legitimierte Institutionen entzieht, indem er diese Institutionen einfach nicht informiert und hofft, dass sie es schon nicht merken werden.

Ich weiß, es gibt Staaten, die sind um ein Vielfaches schlimmer und ich möchte auch nicht mit diesen Staaten tauschen.
Aber unser Staat, der seit Jahrzehnten so stolz darauf ist, ein demokratisch legitimierter Rechtsstaat zu sein - dieser Staat bzw. Institutionen innerhalb dieses Staates untergraben gerade (oder auch schon seit langen) dieses Prinzip, weil ein paar Typen in entsprechenden Positionen der Meinung sind, sie könnten zum Wohle des Staates bestimmen, welche Rechte gerade gelten dürfen und welche nicht.

Ich sag es noch einmal: "Zum Wohle des Staates", also zum Wohle von uns allen glauben sie, systematisch unser aller Rechte aushöhlen zu dürfen, uns zu überwachen und das Recht zu haben, bei Bedarf (oder auch nur gefühltem Bedarf) entsprechende weiterführende Maßnahmen zu ergreifen.

Und da möge sich jetzt bitte auch niemand hinstellen und erzählen, dass es ihn ja nicht betreffe, weil er ja nichts zu verbergen habe - das interessiert die Damen und Herren aus diesen ganzen Vereinen mit den drei Buchstaben am Allerwenigsten.

- Madonna -

Samstag, Juli 27, 2013

36 Grad

Samstag morgen, kurz vor sieben. Genau der richtige Zeitpunkt für die von der Stadt Berlin beauftragten Aushilfslandschaftsgärtnergesellenanwärter, das von irgendwem einmal in maßloser Überschätzung der tatsächlichen Gegebenheiten als Landschaftsschutzgebiet eingestufte Stück versteppter Grünfläche rasenkosmetisch zu behandeln.
Hierzu wird neben Mähtraktoren und benzinmotorbetriebenen Kantenschneider alles Gerät aufgefahren, das den Freund lärmintensiver Grünanlagenpflegemaßnahmen genießerisch mit der Zunge schnalzen lässt. Gegen neun ist man fertig und während das getane Tagwerk mit einem Feierabendbierchen in der Kabine des Transportfahrzeugs begossen wird, reicht man das Grasmähstaffelholz an unseren autistischen Nachbarn weiter.

Genau genommen ist er ja nicht wirklich autistisch, er scheint nur biologisch außerstande zu sein, einen ihm entbotenen Gruß mit angemessener Höflichkeit zu erwidern - statt dessen schaut er in so einem Fall immer betreten und stumm zur Seite. Sozial-Autist wäre wohl treffender.
Nachdem er seine Mäharbeiten zu seiner vollsten Zufriedenheit abgeschlossen hatte, hab ich meiner Frau angeboten, dass ja jetzt ich zumindest den Rasen vor dem Haus mähen könnte, damit das Beklopptheitslevel in unserer Gegend nicht allzu rapide absinkt.

Da mich meine Liebste aber schon für den Vorschlag als hinreichend verrückt eingestuft hat, bleibt der Mäher dann wohl doch in Warteposition, ich in meinem angenehm temperierten Kellerraum und der Rest von Berlin auch weiterhin irrsinnig hohen Temperaturen ausgesetzt, bei denen man froh sein kann, wenn die sonnenglutverschmorten Hirne nichts Schlimmeres als Rasenmähpläne und wirre Blogposts produzieren.

Wollen wir mal hoffen, dass es dabei bleibt.

- 2raumwohnung -

Dienstag, Mai 14, 2013

Hit me

"Das Händchen, das den Vater schlägt, wird in der Hölle abgesägt!"

Früher konnte man mit derlei sinnigen Sprüchen noch durchaus ansehnliche pädagogische Ergebnisse beim Kind erzielen, seitdem sie sich aber mehr oder weniger dem Atheismus zugewandt hat, hat der Himmel viel von seinem Charme, die Hölle im Gegenzug einiges an Bedrohlichkeit für sie eingebüßt. Und der arme Papa kassiert wieder Schläge. Grün und blau bin ich.
Na gut, das ist jetzt um des Effektes und des Mitleidheischends Willen doch arg gelogen. Natürlich hat das Kind noch gar nicht die Kraft, mir dauerhaft blaue Flecken zu verpassen. Ganz im Gegensatz zu einer gewissen Holzkellertreppe im Rheinland, die ich anlässlich meines Besuches im elterlichen Haus zum ersten Mal seit gut 30 Jahren wieder einmal heruntergefallen bin.

Ein schmerzliches Erlebnis, das gönnt man selbst seinem Feind nicht. Obwohl - dem würde ich das natürlich schon gönnen. Und zwar von der ersten bis zur letzten Stufe (ich selber hab ja dann in der Mitte der Treppe abgebremst).
Der Feind, der im Nachbarhaus sitzt, ist ein unglaublich sturer, arroganter und von sich selbst überzeugter alter Sack mit einer Gattin, die dank identischer Charakterzüge wunderbar zu ihm passt.
Darf man solchen Leuten einen Treppensturz wünschen? Einerseits nicht, weil in ihrem Alter ja auch ein nicht ganz geringes Risiko besteht, dass sie sich danach nicht mehr aufrappeln.

Andererseits doch. Genau deswegen.

Aber zurück zum Rheinland, aus dem ich nach einem langen Ritt über deutsche Autobahnen bepackt mit 2 Kilo Spargel, 6 Kilo Kaffee und rund 15 Kilo Comics zurückgekehrt bin: Schön war es, die Familie, die man entfernungsbedingt nicht ganz so häufig sieht, mal wieder persönlich zu besichtigen. Nicht so schön ist der Verkehr auf deutschen Autobahnen vor Feiertagen.
Da muss man dann doch gelegentlich mal etwas langsamer bis gar nicht fahren, was mich zum Abschluss dazu bringt, für solche Strecken die Bahn zu empfehlen. Man ist nicht so flexibel wie mit dem eigenen Auto und nicht so flink wie mit dem Flugzeug, aber es ist ein entspanntes Fahren, die CO2-Bilanz ist positiv und man spart sich die Zeit im Stau. Für ein nettes Hörbuch reicht die Fahrt dann trotzdem und man kann beim Hören sogar die Augen schließen - etwas, das bei der Autofahrt nicht so wirklich empfehlenswert ist, zumindest, wenn man hinter dem Lenkrad sitzt.

Ich wünsche eine frohe Woche!

- Falco -

Samstag, April 06, 2013

Bell

27.12.2010 - 06.04.2013






Schlaf gut, kleiner Hamster

Donnerstag, März 28, 2013

Crazy

Meine Herren, das ist mal ein Deppenfangversuch allererster Güte...

- Gnarls Barkley -