Donnerstag, März 30, 2006

Cats in the cradle

Nach längeren Versuchsreihen kann ich nun bekanntgeben, dass jede Katze, der man gezielt aus Versehen auf den Schwanz tritt, ein absolut identisches Geräusch produziert.
Alter, Farbe und Rasse des Tieres sind dabei nicht von Bedeutung.
Das Geräusch scheint weiterhin ein gewisses Missfallen auszudrücken.
Das muss aber gegebenenfalls noch näher untersucht werden.

Andererseits - wenn jemand mir...- aber lassen wir das.

- Ugly Kid Joe -

Mittwoch, März 29, 2006

We will rock you

Liebes Tagebuch,

es ist mal wieder soweit, meine Kapelle hat einen Auftritt.
Wieder mal im JWD in Spandau; diesmal am Ostersonntag.
Bekannte Gesichter erwarten wir dieses Mal aber eher nicht.
Unserem Sänger haben seine Leute gesagt, dass sie die Musik zwar gut finden, aber zum fünften Mal nun doch nicht kommen wollen. Auch wenn wir zwischenzeitlich ein paar neue Stücke spielen, kann ich das gut verstehen, denn ich würde es genau so machen. Auch wenn - und obwohl - unser Spiel natürlich von überragender Brillianz ist.
Nun gut , dann wird das jetzt so eine Art Feuerprobe - wer kommt, wenn keine Bekannten kommen? Kommt dann wer?
Ich bin gespannt, liebes Tagebuch, ich bin sehr gespannt.
Gut schlafen kann ich trotzdem noch, wahrscheinlich wie üblich zuerst auf dem Sofa und dann so gegen drei im Bett.

- Queen -

- Update um 01:23 AM -
Ich bin gleich im Bett eingeschlafen, aber nochmal wachgeworden und an den Computer getaumelt. Aber jetzt ist Schluss.

Dienstag, März 28, 2006

Free as a bird

Jaha, Cefrisch gibt es tatsächlich noch.
Kaum dass ich es gepostet habe, kam mir schon eine Kollegin mit einer großen Dose Cefrisch (Multivitamin - bäh) entgegen. Aber wo Multivitamin ist, kann Orange nicht weit sein.
Soviel dazu.

Noch etwas Interessantes zum Thema Vogelgrippe aus der Berliner Zeitung (gekürzt):

Krisenstab einberufen, Sperrbezirk eingerichtet, Schilder aufgestellt - und alles auf Grund falscher Tatsachen: Beim ersten Vogelgrippe-Fall in Berlin ist den Beteiligten eine schwere Panne unterlaufen. Anders als am Freitag mitgeteilt, wurde der infizierte Mäusebussard nicht in Biesdorf gefunden - jedenfalls nicht am Dillinger Weg. Dort wurde Sonnabend vor einer Woche ein toter Eichelhäher von der Feuerwehr abgeholt und ins Institut für Lebensmittel, Arzneimittel und Tierseuchen (ILAT) zur Untersuchung gebracht. Doch der Vogel wurde nie untersucht, weil er nicht zur Gruppe der gefährdeten Tiere zählt, sondern samt Tüte entsorgt. Dafür trug später die Tüte mit dem an Vogelgrippe verendeten Bussard die Aufschrift "Fundort Dillinger Weg". Wie es zu der Verwechslung kommen konnte und woher der Bussard stammt, ist bislang völlig unklar.

Auch dem Biesdorfer, auf dessen Terrasse angeblich der tote Bussard gelegen hatte, war schnell klar, dass etwas nicht stimmen konnte. "Ich kann einen Mäusebussard eindeutig von einem Eichelhäher unterscheiden", sagte der 70-jährige Nikolaus H* gestern.
Die alarmierten Feuerwehr-Leute, sagt H*, hätten den Eichelhäher von seiner Terrasse in eine blaue Kunststoffhülle gesteckt "und dann noch eine Weile daran rumgefummelt". Ob und wie die Tüte beschriftet wurde, habe er nicht sehen können. Als am Freitag die stellvertretende Veterinäramtsleiterin des Bezirks Marzahn-Hellersdorf an seiner Tür geklingelt und ihn informiert hatte, dass der tote Bussard von seiner Terrasse an Vogelgrippe erkrankt war, wies H* die Frau darauf hin, dass bei ihm ein Eichelhäher gelegen hatte. "Sie hat sinngemäß geantwortet: Was soll ich machen, mir wurde mitgeteilt, dass hier ein infizierter Bussard gefunden wurde."

Stutzig wurden auch die Mitarbeiter des Bezirks, die den Fundort desinfizieren sollten: Sie suchten vergebens nach dem Zeichen der Feuerwehrleute, wenn tote Wasservögel oder Greifvögel gefunden werden. "Da diese Vögel als besonders gefährdet gelten, sprühen wir mit Farbspray ein Kreuz auf den Fundort", sagt Feuerwehrchef Broemme. Doch das fehlte - die Feuerwehrleute hatten den Eichelhäher also nicht für einen Raubvogel gehalten.
"Wir machen unsere Arbeit so gut wir können", sagte Feuerwehrchef Broemme. Eigentlich sei das Einsammeln toter Tiere Aufgabe der Veterinäre. (Berliner Zeitung vom 27.03.2006)

Hoffentlich beweist die Berliner Feuerwehr nicht ähnliche Qualitäten bei der Bearbeitung anderer Aufgaben: "Ja klar haben wir die Katze erschossen, um sie vom Baum zu holen. Wir machen unsere Arbeit eben so gut wie wir können. Und das ist leider nicht besonders gut. Ausserdem sollen sich gefälligst Veterinäre um das Aufsammeln toter Tiere kümmern. Die Katze ist schließlich eindeutig tot."

- Beatles -

Montag, März 20, 2006

Toy boy

Jaaahhhh, das Üps-Heft.
Grips-Heft sagte meine Großtante immer dazu. Jedesmal, wenn wir sie besucht haben, steckte sie mir zwei Mark fuffzich zu, damit ich mir die aktuelle Ausgabe kaufen konnte.
Und jetzt gjibbet dat anscheinend wieder. Nach der Nullnummer (in jeder Hinsicht) mit der Geldmaschine gibts jetzt die Ausgabe mit den Urzeitkrebsen. Und das Futter in der gleichen Ausgabe mit dazu !!!! Verdammte verweichlichte Jugend heutzutage !
Früher gabs in der ersten Woche die Krebse und erst in der zweiten - vorausgesetzt, das Taschengeld reichte - das Futter dazu.
Da hieß es dann Daumen drücken für die kleinen Kerlchen, damit sie die Zeit zwischen Schlüpfen und Futterkauf überlebten.
Und wenn das Daumendrücken nicht gewirkt hatte, lernte man eben schon früh, dass alles Leben einmal enden muss. So wurden noch echte Männer gemacht !

- Sinitta -

Quark

Ich muss doch mal wieder.
Also Kindheitserinnerung:
Sommer, 500-Gramm-Packung Quark und ein Beutel Cefrisch. das war dieses Pulver mit herrlich künstlichem Orangenaroma. Hieß aber damals noch nicht Aroma, sondern Geschmack.
Dieses Pulver konnte man erstens in Wasser einrühren. Dann hatte man einen Dreiviertelliter Getränk mit herrlich künstlichem Orangenaroma (damals: Geschmack).
Bessere Alternative war aber: Beutel aufreißen, etwas Pulver in die linke Handinnenfläche streuen, rechten Zeigefinger anfeuchten und in das Pulver dippen. Finger ablutschen. Fertig.
Finger, Zunge und Handinnenfläche waren hinterher zwar so orange wie die städtischen Müllwerker (damals: Müllabfuhr), war aber klasse.
Dritte Möglichkeit: Beutel öffnen, Quarkpackung öffnen, Beutelinhalt in Quark einrühren, 3 Stunden in den Kühlschrank stellen, dann genießen (damals: Aufessen). Fantastisch.
Gibt es Cefrisch noch? Diese Fruchtsaftsurrogatextrakte aus den EPas waren ja nur völlig unzureichender Ersatz. Quasi das Surrogat des Surrogates.
Ich wüsste heute gar nicht mehr, wo ich im Supermarkt nach dem Pulver suchen müsste.
Wahrscheinlich würde ich es eh nicht mehr finden.
Andererseits - wenn schon Tritop und Yps (mehr dazu bald) wiederbelebt wurde, bestehen vielleicht auch ganz gute Chancen für Cefrisch.
Keep on hoping.

- Die Ärzte -

Freitag, März 10, 2006

Killer Cars

Ja, es ist gemein.
Und trotzdem konnte ich mich angesichts der Meldung (klick) nicht des Gedankens erwehren: "Wie praktisch. Haben se doch den anstrengenden Weg zurück gespart".

- Radiohead -

Sonntag, März 05, 2006

Holding out for a hero

Verdammt, die alte Sucht hat mich wieder. Nachdem ich Heroes of Might and Magic II (zwei!!!) für fünf Euro in einem Spieleshop gekauft habe, spiel ich jetzt nix anderes mehr.
Mag die Grafik auch völlig antiquiert sein (die Spielmechanik wohl auch), aber der Suchtfaktor ist immens.
Ich hoffe, dass ich es heute noch schaffe, Drachenland zu unterjochen.
Ha, die Welt der Helden ist mein, mein, mein.

- Bonnie Tyler -