Mittwoch, Mai 31, 2006

Cold as ice

Ha, verdammte Sonne. Jetzt kommt sie raus. Will mich wohl milde stimmen.
Aber nicht mit mir, meine Dame.
Nachdem ich heute auf einer knapp drei Kilometer langen Strecke dreimal abwechselnd in einen Regen-/Hagelschauer und strahlenden Sonnenschein geraten bin, braucht sie mir jetzt gar nicht mehr so anzukommen.
Nicht, dass ich ein Sonnenanbeter wäre - da könnte ich mich ja auch gleich bei Bärlin Sun rösten lassen, wenn es mir nur darum ginge, meinen Körper gefährlicher Strahlung auszusetzen.
Aber es kann ja wohl nicht sein, dass die feine Dame meint, Ende Mai noch eine ruhige Kugel schieben zu können. 12 Grad sind es draußen. Gestern nach der Probe hatten wir alle Atemfahnen (von der Kälte, nicht vom Alkohol).
So gehts ja nun nicht.
Ich will endlich Erdbeeren und Kirschen pflücken können.
Aber bei meinem Glück sind die exakt am Abflugtag unses Urlaubes reif und nach unserer Rückkehr hängen nur noch ein paar von den Staren verschmähte halbverfaulte Überbleibsel an den Sträuchern und in den Bäumen.
Also, streng Dich mal gefälligst ein bisschen mehr an. Und nicht immer nur abends, wenn Du so blöd durchs Fenster scheinst, dass ich auf dem Monitor nichts mehr sehen kann.

Sonst...sonst...sonst kauf ich nämlich Obst vom Mittelmeer.
Deine Kollegin da scheint mir doch erheblich mehr Pflichtbewusstsein als Du zu haben.

- Foreigner -

Dienstag, Mai 30, 2006

It´s a small world

Eigentlich wollte ich ja was ganz anderes schreiben.
Aber ein Besuch auf der Seite von Markus Quint hat mich ja dann doch zu diesem Post verführt.
Das Internet ist doch immer wieder ein Musterbeispiel für eine tolerante Welt. Zumindest im Bereich der Musik.
Heino und Metallica sind gleichermaßen vertreten und keiner verhaut den anderen.
Der Volksmusikfan kann zur Seite des Grindcorefreaks surfen, der wiederum darf heimlich die Seite von Britney Spears aufrufen und selbst die Blockflöte findet hier ihre Anhänger.
Richtig rührend fand ich aber diese Seite.
Hier können sich die Fans der Maultrommel nach Herzenslust austoben, vom Klangspektrum dieses Instruments schwärmen und ihrer Leidenschaft für spirituelles Maultrommeln zu tadschikischen Obertongesängen frönen.
Und keinen stört es. Man lässt sich gegenseitig gewähren und hat sich lieb.
Ach, wäre es doch immer und überall so.

- Sherman Brothers -

I can make you a man

Wer - wie ich - regelmäßig dank des dürftigen Fernsehprogramms auf der Couch einschläft, wird wohl ebenso regelmäßig - wie ich - festgestellt haben, dass das Fernsehprogramm ab ca. 0.30 Uhr noch viel dürftiger wird.
Neben Wiederholungen vom letzten Tag tummeln sich da hirnerweichend dämliche Gestalten in Sendungen, die dem dahin dämmernden Langzeitarbeitslosen die letzten Hartz-IV-Kröten durch aussichtslose Telefonate mit minimaler Gewinnchance aus der Tasche leiern, Anbieter aus dem Bereich der Silikonimplantatstechnik und, mein persönlicher Favorit, die Dauerwerbesendungen.
Besonders engagiert in diesem Sektor zeigt sich ja Super RTL, die mir gerne neben Compilations der schönsten Truckerballaden der letzten vierzig Jahre und praktischen Helfern für Haushalt und Küche insbesondere Geräte zur Steigerung meiner persönlichen Fitness andrehen wollen.

Mein Favorit hierbei ist ja die AB-Serie.
ABKing, ABSwing, ABFlex und wie sie alle heißen.











In den Clips zeigen regelmäßig bestens gebaute junge Damen und Herren mit einem strahlenden "Der-Spargel-passt-auch-quer-rein"-Lächeln nahezu mühelos die Benutzung der Geräte und schwindeln mir vor, sie hätten Ihre Körper tatsächlich mit diesem Gerümpel statt durch unmäßigen Einsatz von Steroiden so hinbekommen.
Nie sieht man da den Otto-Normal-Amerikaner, der vermutlich schon am Aufbau des Gerätes verzweifelt.
Immer nur muskelbepackte Gestalten, die es mir persönlich schon ein wenig schwer machen, daran zu glauben, dass ich nach nur sieben Tagen mit einer dieser Höllenmaschinen genauso aussehe.


(Symbolfoto)








Ich glaub also nicht so wirklich daran.
Aber wenigstens bei der Namensgebung der Foltergeräte war man so ehrlich, auf die Absicht hinter diesem ganzen Krempel hinzuweisen:
Nämlich mit ABfall eine gewaltige ABzocke zu betreiben.

- Frank N. Furter, The Rocky Horror Show -

Sonntag, Mai 28, 2006

Star Wars

Sorry, aber der muss jetzt sein:



- Blind Guardian -

Donnerstag, Mai 25, 2006

Blau, blau blau blüht der Enzian

Hiermit begrüße ich recht herzlich den ersten Mac-User, der sich auf meine Seite verirrt hat.
Ha - Big Falcon is watching you.
Zur Überschrift:
Der geneigte Leser wird festgestellt haben, dass meine musikalische Sozialisierung von etwa Mitte der siebziger bis hin zum Anfang der achtziger Jahre erfolgte.
Meine erste selbstgekaufte Musikkasette trug den hübschen Titel "High Speed Disco" und drauf waren Klassiker von "I will survive" über "Heart of Glass", "Sultans of Swing" bis "Song for Guy".
Gekauft hatte ich sie dabei nur wegen des mittlerweile fast vergessenen "Pop Muzik".
Beinahe noch stärker musikalisch geprägt hatte mich aber ein Erlebnis, das ich mit etwa fünf bis sechs Jahren hatte.
Da besuchte ich einen Freund, dessen Vater mit seinem Akkordeon auf Familienfeiern auftrat. Der hatte im Keller so eine Art rudimentäres Mischpult stehen und ich erinnere mich noch an die Worte meines Freundes:"Damit kann man die Stimme so verändern, dass man genau wie Heino klingt."
Ich war über alle Maßen beeindruckt.

Das menschliche Gedächtnis ist ein Mysterium. Ich kann mich zum Beispiel beim besten Willen kaum noch an die Zeit zwischen meinem dreizehnten und sechzehnten Lebensjahr erinnern, aber diese Geschichte steht mir noch glasklar vor Augen.
Ein Omen? Wer weiß und falls ja, wofür, verdammt noch mal?

Auf jeden Fall möchte ich an dieser Stelle herzliche Grüße nach Bad Münstereifel schicken. Immerhin hatte Heino anscheinend einen nicht unerheblichen Anteil daran, mein Interesse an der Musik zu wecken.
Auch wenn ich das heute natürlich niemals öffentlich zugeben würde.

- Heino -

Mittwoch, Mai 24, 2006

Numbers

Seit wenigen Tagen habe ich ja auch ich kapiert, wie der Blogcounter funktioniert.
Und die Auswertungen, die man da machen kann, bringen ja nahezu sensationelle Ergebnisse.
Da gibt es Leute, die eine Auflösung von 1247x992 benutzen. Jetzt frag ich mich ja schon seit Tagen, welchen Monitor die zu Haus haben. Sowas kann ich ja nicht mal auf meiner Grafikkarte einstellen. Meine Vermutung hier: Die CIA hat mich im Visier.
Dann gibt es einen, der in 800x600 durch das Internet gleitet, mutmaßlich in einer 16-Bit-Auflösung. Das kann natürlich nur jemand vom BND sein.
Und was wollen die ganzen Geheimdienste von mir? Vermutlich das, was auch zwei andere wollten, die via Google auf mich gestoßen sind: Nämlich den Schlabber Screensaver von Jamba.
Das scheint ja eine noch größere Faszination auszuüben als die Suche nach "Janine Reinhardt nackt".
Ha, ich Fuchs! Jetzt werd ich auch diese Zielgruppe erreichen.

Dabei ist es natürlich totaler Quatsch. Eigentlich ist ein Blog ja nur zur Absonderung privater Gedanken gedacht. Wenn es noch ein paar nette Leute gibt, die das dann kommentieren wollen, ist das ja ok.
Aber mein Tagebuch leg ich ja auch nicht zur allgemeinen Belustigung auf dem Alexanderplatz aus. Mal abgesehen davon, dass ich eh viel zu faul zum Tagebuchschreiben bin.

Also nochmal zur Klarstellung: Ihr findet hier keine Bilder aus dem Themenkreis "Janin Reinhardt nackt", den "Schlabber Screensaver von Jamba" könnt ihr auf diesen Seiten auch nicht illegal herunterladen und "Bill von Tokio Hotel" werdet ihr hier auch nicht entdecken.

So, damit wäre das auch geklärt.

- Kraftwerk -

Dienstag, Mai 23, 2006

Seasons in the sun

Werbung ist doof. Selbst witzige Werbung ist doof. Das liegt nun mal in der Natur der Werbung.
Wenn sie versucht, witzig zu sein, ist sie erst recht doof.
Und die doofste Werbung, die mir seit langem untergekommen ist, stammt von der Toasterkette Bärlin Sun.
Dabei muss es sich wohl um Bräunungsstudios für Extremidioten handeln.
Nicht nur, dass diese Sonnensurrogate für regelmäßigen Nachschub an lederhäutigen weiblichen Wesen sorgen und auch mein derzeitiges Lieblingshassobjekt, die in weiß/rosa gewandeten Dummtussen ausspucken (siehe hier), nein, sie entblöden sich auch nicht, für ihre aktuell wohl stärkste Sonnenbank (Marke "Australisches Ozonloch") mit dem Spruch "Are you strong enough?" zu werben.
Ja sagt mal, gehts denn noch?
Ist das jetzt ein neuer Wettbewerb?
Wieviel Hochleistungssonne vertrage ich, bevor sich die ersten Melanome zeigen?
Wenn ich nicht genau wüsste, dass es tatsächlich Idioten gibt, die sich von so etwas angesprochen fühlen, könnte ich ja belustigt über die Dummheit des Werbers weggehen.
Dummerweise ist es aber so, dass anscheinend diese Herausforderung in einem sonst wohl eher ereignisarmen Leben nicht zu unterschätzen ist und genügend Deppen den "Strong-Skin-Contest" mitmachen.
Da kann ich ihnen nur wünschen, dass es ihnen das Hirn eher als die Haut wegbrutzelt.
Dann merken sie wenigstens wirklich nichts mehr.

- Terry Jacks -

Sonntag, Mai 21, 2006

light my fire

Der Deutsche an sich hat ja ein eher träges Naturell.
Schaut man sich mal vergleichend in der Welt um, muss man feststellen, dass es anderswo ja doch um einiges leichter ist, die Massen zu mobilisieren.
Aber eine Ausnahme gibt es ja hier doch: Wenn Feuer im Spiel ist.
Dann überwindet der Deutsche seine angeborene Motivationslosigkeit und ergeht sich in Massenbewegungen.
Beispiele gefällig?
Bitte sehr:
- Feuerwerke: Wird irgendwo angekündigt, Schwarzpulver möglichst umfangreich in die Luft jagen zu wollen, strömen Unmengen zum vereinbarten Zielpunkt und stehen dort dann unter lauten Aaaahs und Oooohs und schauen zu, wie ein kleines Vermögen in Flammen aufgeht.

- Das dritte Reich: Ich möchte ja bezweifeln, dass die Nazis auch nur die Hälfte ihrer Anhänger gewonnen hätten, hätte man diese nicht mit den Versprechen auf Fackelumzüge ködern können. Mit einem brennenden Stöckchen durch die Gegend ziehen zu können ist doch für viele schon Anreiz genug, sich als Gesinnungs- und sonstiger Verbrecher zu betätigen.


Lichterkette damals...


- Die aktuellste Variante: Die Lichterkette.
Wann immer in Deutschland oder anderswo ein Unrecht geschieht, ein Streit vom Zaun gebrochen wird oder eine soziale Ungerechtigkeit anzuprangern ist, hat der Deutsche flink ein Kerzlein zur Hand und rottet sich an öffentlichen Plätzen, bevorzugt vor Kirchen, zusammen. Auf die dabei anscheinend obligatorisch zu stellenden Frage „Und warum schweigt der Papst dazu?“ will ich jetzt mal nicht näher eingehen.
Lichterketten sind offensichtlich so eine Art Überraschungsei für Große, bieten sie doch gleich drei Dinge auf einmal.
Da ist zunächst die Medienpräsenz. Wer wäre nicht stolz, wenn er in der Zeitung ein Bild von seiner Lichterkette sieht und seinen Enkelkinder noch Jahre später verkünden könnte „Schaut mal, da in der elften Reihe der Dritte von links, das ist euer Opa“?
Dann das gute Gefühl, etwas getan zu haben, ohne etwas tun zu müssen. Dass Lichterketten oder Mahnwachen mehr bewegen als ein umfallender Reissack wird wohl keiner ernsthaft behaupten.
Aber dem guten Gewissen beim Bier hinterher in der Kneipe ist es doch enorm zuträglich, wenn man sich sagen kann „Ich war dabei. Ich hab was gemacht“.
Und schließlich – und damit bin ich wieder beim Thema – bietet die Lichterkette eine Gelegenheit, mit offenem Feuer zu hantieren.



...und heute

Das freut den Deutschen, da wird dem Wunsch nach Gemütlichkeit Rechnung getragen.

Wahrscheinlich war das schon im Mittelalter so. Da rief die Menge auf dem Marktplatz vermutlich geschlossen dem Henker zu, er möge noch eine Hexe auf dem Scheiterhaufen nachlegen, weil das Feuer doch so schön gemütlich sei. Und solange man seinen Wunsch nach Gemütlichkeit erfüllt, ist der Deutsche zu jeder Schandtat bereit.
Das sollten sich die Politiker mal ins Merkheft schreiben.
Eine neue Steuergesetzgebung, die vor einem Lagerfeuer verkündet wird, würde garantiert auf wohlwollendes Murmeln stoßen.
Deutsche Soldaten in den Kongo? Gerne, solange die Kanzlerin bei der Ankündigung vor dem offenen Kamin sitzt.
Kameraüberwachung in der Öffentlichkeit? Kein Problem, wenn es im Schein eines Kerzenleuchters mitgeteilt wird.

Das erinnert mich daran, dass ich morgen unbedingt zum Plus muss.
Da gibt es nämlich eine Feuerstelle aus Edelstahl. Und die ist bestimmt unheimlich gemütlich.

- The Doors -

Freitag, Mai 19, 2006

Enjoy the silence

Ich bin ja kein allzu großer Fan von Filmen zu Computerspielen. Tomb Raider fand ich doof. Super Mario Bros. unsäglich und Doom hab ich nicht mal mehr gesehen.
Von den Boll-Vergewaltigungen will ich ja gar nicht erst anfangen.
Filme zu Spielen sind in der Regel exakt genau so großer Mist wie Spiele zu Filmen*.

Aber jetzt gibt es ja vielleicht noch Grund zur Hoffnung.
Der Grund heisst "Silent Hill". Abgesehen von einer eher unbekannten Besetzung lassen doch zumindest der Drehbuchautor (Pulp Fiction) und der Regisseur (Pakt der Wölfe) hoffen, dass zumindest ein Stück solider Unterhaltung herauskommt. Man wird ja bescheiden. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ein Film dauert neunzig Minuten. Nach dem Film ist vor dem Film.

Aaaargh - der Fifa-Fussballweltmeisterschaftsvirus greift nach mir.
Ist eigentlich schon einmal jemandem aufgefallen, dass Fifa-Fussball-WM klingt wie Kli-Kla-Klawitterbus? Nur um das Thema nochmal aufzugreifen.





*[shame mode] Ja, ich mag die Resident Evil-Verfilmungen. Ich mag sie beide und hab den zweiten Teil sogar schon zweimal gesehen. Und ich werde auch den dritten Teil anschauen.[\shame mode]

- Depeche Mode -

Mittwoch, Mai 17, 2006

Paint it black

Mir als regelmäßigem Zuschaeur von KiKa und SuperRTL fällt ja in letzter Zeit ein verhängnisvoller Trend auf, nämlich der, alle Klassiker des Kinderfernsehens als Zeichentrickneuauflage verwursten zu wollen.
Wenn man sich noch etwas Mühe dabei gibt, will ich ja noch nicht mal unbedingt so sein. Aber diese Neuauflagen in furchtbarster Billigoptik - grauslich.
Am Schlimmsten ist mir ja die Neuverfilmung von Timm Thaler aufgestoßen.
Wo im Original Tommi Ohrner und Horst Frank ein spannendes Duell austrugen, stehen sich jetzt zwei dämliche Zeichentrickfiguren gegenüber, von denen einer nur doof aussieht und der andere schon auf hundert Meter gegen den Wind als Bösewicht zu erkennen ist.
Die obligatorische Wette kommt immer gegen Ende der Sendung (man ist versucht, zu fragen, warum Timm erst den ganzen Mist mitmacht und dann erst wettet, dass er es wieder in Ordnung kriegt) und nicht fehlen dürfen natürlich sprechende Tiere (ein Samuraikäfer!!!).
Also Müll.
Ab in die Tonne damit.
Da schwelge ich doch lieber in verklärender Erinnerung an die Serien der siebziger.
Und zum Mitschwelgen (und weil ich weiss, dass sich diese Titelsongs garantiert in den Ohren jedes Lesers festsetzen werden, der die Serien einmal gesehen hat, harhar):
Ball- Ballthasar, Ball- Ballthasar, Ball- Ballthasar, Ballthasaaar.[Lautschrift]
und
Fahrt mit im Kli-Kla-Klawitter-Bus Wir haben sehr viel Platz für Hund und Katz und Spatz...

- Rolling Stones -

Montag, Mai 15, 2006

In the mood

Eigentlich wollte ich heute einen furchtbar depressiven Post verfassen, passend zu meiner aktuellen Stimmungslage.
Aber meinen mannigfachen Dank an den Klapsenschaffner, dessen Interpretationen seiner TV-Kindheitstrauma (-traumata?) mir den Tag wenigstens ein wenig versüßen.
Depressiv kann ich auch heute abend noch sein, wenn es dunkel wird.
Dann aber richtig.

Glen Miller

Samstag, Mai 06, 2006

Ears of tin

Zum Wochenende ein paar abschließende Bemerkungen zur Wunderwelt des menschlichen Körpers:

- Papaaa?
- Ja?
- Haben die armen Leute früher Ohrenschmalz gegessen?
- Ne, wie kommst Du denn darauf?
- Ich hab das gestern probiert und das hat gar nicht geschmeckt.
Meine Tochter kriegt die nächsten Tage erstmal keinen Gute-Nacht-Kuss

Unangenehme Erfahrung: Wenn beim Nasenhaarschneider mitten während der Benutzung die Batterie alle ist.

Experiment: Garfield-Shorts zu Micky-Maus-Socken. Werden sie sich an meinem Körper zerfleischen?

Nicht wirklich schön: Erkältung im Frühjahr
Wirklich schön: Grillparty mit der Band

Ich werd jetzt mal das schöne Wochenendwetter genießen und den Computer einfach ausschalten. So.

- Jethro Tull -

Freitag, Mai 05, 2006

It´s a kind of magic

Großes Tennis. Ganz großes Tennis.

Klickst Du


- Queen -

Mittwoch, Mai 03, 2006

The name of the game

generiert von Sloganizer
So, ich teste jetzt auch mal den Sloganizer.
Unfug, aber witziger.
Zum Thema:

Ich hab mal wieder mein altes Mega-Drive aus dem Keller geholt. Ich wollte meiner Tochter doch die frühen Videospieljahre zeigen. Na gut, früh ist relativ - Atari 2600 und Intellivision sind definitiv früher, aber die stehen halt noch bei meinem Vater. Das kommt also später.
Im Moment trainiert sie also mit Sonic 2 die elementaren Strategien zum Überleben in der bunten Welt der Computer- und Videospiele.

Ich bin ja schon ein paar Schritte weiter. Mein aktuelles Spiel ist Onimusha 4 - und das ist das Problem. Wie kann ich als Videospieler ernst genommen werden, wenn ich Spiele mit so blöden Namen spiele?
Jedesmal, wenn ich meiner Frau sage, dass ich noch ´ne Runde spiele, hebt sie die Augenbrauen, kuckt mich mitleidig an, fragt: "Ach, wohl noch einmal ohne Muschi?" und verschwindet an den Computer, um Spider Solitaire auf Level eins zu spielen.
Gleiche Reaktion bei den Kollegen - und das, obwohl die mir immerhin den dritten Teil zum Geburtstag geschenkt haben.
Da ist man machtlos. Da erfindet die Industrie Jahr für Jahr blutrünstigere Spiele, nennt sie Doom, Quake und Battlefield, baut sorgfältig das Image des Spielers als tumben Ballermann auf, der sogar seine Oma erschießen würde, wenns dafür Skill-Punkte gäbe, und dann sowas.
Onimusha. Ne, also wirklich.

Ich glaub, mein nächstes Spiel wird dann Katamari Damacy.
Das ist wenigstens so durchgeknallt, wie der Name vermuten lässt.

- ABBA -

The logical song

Manch einer untersucht ja diverse Filme und Serien auf Einbrüche bei der Logik. Und wird umfassend fündig. Wenn man jetzt einmal nicht davon ausgeht, dass SF grundsätzlich eine gewisse Unlogik in sich birgt, ist es trotzdem erstaunlich, wie viele Fehler dem aufmerksamen Zuschauer auffallen.
Und da hab ich mir gedacht, das versuch ich auch mal, und zwar gleich bei meiner derzeitigen Lieblingsserie 24.
Weil ich ja aufgrund eines längeren Auslandsaufenthaltes das Ganze nicht am Fernseher verfolgen konnte (glücklicherweise wahrscheinlich), hol ich das jetzt auf DVD nach.
Und verdammt noch mal, jedesmal wenn ich denke „Ha, jetzt hab ich Euch“, liefert dieser blöde Drehbuchschreiber doch kurz danach eine Erklärung, warum das jetzt doch richtig ist oder ein Kniff der Handlung beseitigt mein Triumphgefühl. Und das mir, der ich das „überraschende“ Ende von „The village“ zur Hälfte des Filmes erahnte.
Beispiel gefällig?
Staffel 1: Frau und Tochter des Hauptdarstellers wurden entführt und sollen jetzt erschossen werden. Zwei Opfer zwei Schüsse, wenn der Schütze nicht gerade ein begnadeter Killer ist.
Den beiden gelingt es aber, den Killer zu überwältigen und Muttern streckt ihn mit einem Schuss nieder. Ich drehe mich triumphierend zu meiner Frau um und will gerade losröhren:“Blöder Fehler im Drehbuch!“, da jagt Frau Bauer eine zweite Kugel in die Leiche und begründet das damit, dass die Hintermänner ja zwei Schüsse erwarten. Unheimlich, oder?
Staffel 3: Finstermänner rollen eine Leiche, die an einem hochgradig gefährlichen Virus verstorben ist (ja, ich weiß, die Leiche ist natürlich nicht verstorben) ohne jeden Schutz vor die Tür des Gesundheitsamtes und fahren davon.
Wieder hebt sich mein Zeigefinger von wegen „Ansteckung und wie blöd Gangster im Allgemeinen sind“, da erklärt die Leiterin der Behörde, dass die Ansteckungsgefahr mit dem Tode des Virusträgers erlischt.
Gut, ich will jetzt nicht drüber streiten, wie logisch so etwas ist, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass der US-Präsident jedesmal vor Ort ist, wenn eine Katastrophe droht, dass er tatsächlich ein Mann von Moral ist und dass die Amis einen Schwarzen zum Präsidenten gewählt haben. Oder dass die Protagonisten 24 Stunden durchhalten, ohne einmal aufs Klo zu müssen. Oder dass sie überhaupt 24 Stunden lang wach und fit sind, während ich selbst schon kurz nach dem Aufstehen am Liebsten wieder ins Bett möchte. Dass betrachte ich mal als der Handlung geschuldet.
Aber das Einzig wirklich Unlogische ist, dass Jack Bauer nicht längst seine Tochter eigenhändig erwürgt hat.
Jemand, der so ungeschickt ist wie sie und solch ein Talent dafür hat, sich in ausweglose Situationen zu meiern und dann trotzdem jedesmal von Daddy da rausgeholt wird, ist wirklich ausserhalb jeder Logik.

- Supertramp -

Dienstag, Mai 02, 2006

Dropping Names

Eigentlich wollte ich jetzt an dieser Stelle etwas über amerikanische Schauspieler schreiben, deren Namen für Deutsche blöd klingen.
Da fallen mir spontan aber nur Johnny Depp und Kiefer Sutherland ein - die Namen anderer Schauspieler klingen wahrscheinlich auch für Ami-Ohren blöd.
Und weil ich sowohl Johnny als auch Kiefer ansonsten doch recht mag und weil der Post partout in die Belanglosigkeit abzudriften droht, lass ich es lieber bleiben.

- Beastie Boys -

Montag, Mai 01, 2006

Music

The Cure. Na immerhin. Im Vergleich zu Mariah Carey.

The Cure Shares Your Taste in Music


See their whole playlist here (iTunes required)


Mit Dank an den Klapsenschaffner.

- John Miles -