Jaha, Cefrisch gibt es tatsächlich noch.
Kaum dass ich es gepostet habe, kam mir schon eine Kollegin mit einer großen Dose Cefrisch (Multivitamin - bäh) entgegen. Aber wo Multivitamin ist, kann Orange nicht weit sein.
Soviel dazu.
Noch etwas Interessantes zum Thema Vogelgrippe aus der Berliner Zeitung (gekürzt):
Krisenstab einberufen, Sperrbezirk eingerichtet, Schilder aufgestellt - und alles auf Grund falscher Tatsachen: Beim ersten Vogelgrippe-Fall in Berlin ist den Beteiligten eine schwere Panne unterlaufen. Anders als am Freitag mitgeteilt, wurde der infizierte Mäusebussard nicht in Biesdorf gefunden - jedenfalls nicht am Dillinger Weg. Dort wurde Sonnabend vor einer Woche ein toter Eichelhäher von der Feuerwehr abgeholt und ins Institut für Lebensmittel, Arzneimittel und Tierseuchen (ILAT) zur Untersuchung gebracht. Doch der Vogel wurde nie untersucht, weil er nicht zur Gruppe der gefährdeten Tiere zählt, sondern samt Tüte entsorgt. Dafür trug später die Tüte mit dem an Vogelgrippe verendeten Bussard die Aufschrift "Fundort Dillinger Weg". Wie es zu der Verwechslung kommen konnte und woher der Bussard stammt, ist bislang völlig unklar.
Auch dem Biesdorfer, auf dessen Terrasse angeblich der tote Bussard gelegen hatte, war schnell klar, dass etwas nicht stimmen konnte. "Ich kann einen Mäusebussard eindeutig von einem Eichelhäher unterscheiden", sagte der 70-jährige Nikolaus H* gestern.
Die alarmierten Feuerwehr-Leute, sagt H*, hätten den Eichelhäher von seiner Terrasse in eine blaue Kunststoffhülle gesteckt "und dann noch eine Weile daran rumgefummelt". Ob und wie die Tüte beschriftet wurde, habe er nicht sehen können. Als am Freitag die stellvertretende Veterinäramtsleiterin des Bezirks Marzahn-Hellersdorf an seiner Tür geklingelt und ihn informiert hatte, dass der tote Bussard von seiner Terrasse an Vogelgrippe erkrankt war, wies H* die Frau darauf hin, dass bei ihm ein Eichelhäher gelegen hatte. "Sie hat sinngemäß geantwortet: Was soll ich machen, mir wurde mitgeteilt, dass hier ein infizierter Bussard gefunden wurde."
Stutzig wurden auch die Mitarbeiter des Bezirks, die den Fundort desinfizieren sollten: Sie suchten vergebens nach dem Zeichen der Feuerwehrleute, wenn tote Wasservögel oder Greifvögel gefunden werden. "Da diese Vögel als besonders gefährdet gelten, sprühen wir mit Farbspray ein Kreuz auf den Fundort", sagt Feuerwehrchef Broemme. Doch das fehlte - die Feuerwehrleute hatten den Eichelhäher also nicht für einen Raubvogel gehalten.
"Wir machen unsere Arbeit so gut wir können", sagte Feuerwehrchef Broemme. Eigentlich sei das Einsammeln toter Tiere Aufgabe der Veterinäre. (Berliner Zeitung vom 27.03.2006)
Hoffentlich beweist die Berliner Feuerwehr nicht ähnliche Qualitäten bei der Bearbeitung anderer Aufgaben: "Ja klar haben wir die Katze erschossen, um sie vom Baum zu holen. Wir machen unsere Arbeit eben so gut wie wir können. Und das ist leider nicht besonders gut. Ausserdem sollen sich gefälligst Veterinäre um das Aufsammeln toter Tiere kümmern. Die Katze ist schließlich eindeutig tot."
- Beatles -