Sonntag, Mai 29, 2011

Down by the sally gardens

"EHEC? Ham wa nich. Is jrad aus", wie der typische pampige Berliner Kellner in seinem typisch pampigen Berliner Kellernerjargon sagen würde.
Und damit wir es vorsorglich auch erstmal nicht kriegen, verzichten wir zurzeit auf Salat.
Erstmal, halt. In schätzungsweise 2 Monaten sollte unsere Paprika die ersten Früchte tragen. Wenn dann die Tomaten immer noch munter vor sich hin reifen (17 Tomaten sind schon an den beiden Pflanzen. 17! Meine Frau meinte schon, dass wir offensichtlich zur höheren Gartenkunst berufen sind, denn während Tomate und Paprika eifrig wachsen, streckt das Schnittlauch gerade mal kümmerliche 5 Halme in die Höhe. Vermutlich ist es abgeschreckt von der imposanten Paprikapflanze gleich nebenan.). Wo war ich?
Ah ja. Also Paprika noch nicht, Tomate schon bald, aber hoffentlich danach auch noch ein paarmal.
Dann gibt es nämlich einen schmackhaften Tomate-Paprika-Salat.
Vielleicht sollten wir doch noch Gurken anbauen. Und Zuchini. Die wachsen nämlich wie Hölle und das praktisch das ganze Jahr lang ab Beginn der Schneeschmelze.
Und Mais noch. Der schmeckt nämlich auch gut im Salat.
Wenn wir den Garten in ein riesiges Gemüsebeet verwandeln würden, müssten wir uns außerdem keine Sorgen um den teilweise sehr spärlich wachsenden Rasen mehr machen.
Gut wachsen tut im Moment vor allem (neben Paprika, Tomaten und Tagetes, zumindest zum Teil) auch eine Pflanze im Vorgarten.
Keine Ahnung, was es für eine ist, aber sie ist schon einen guten Meter hoch.
nach längeren Diskussionen mit den Nachbarn sind wir mittlerweile zwar alle der Meinung, dass es wohl ein Unkraut ist, aber ein hübsch anzuschauendes Unkraut wenigstens.
Deswegen wird sie auch keineswegs dem schnurrenden Rasenmäher geopfert, sondern fein säuberlich ummäht und nicht umgemäht.
Ich werde dieser Tage mal ein Foto in den Blog stellen, vielleicht ist einer der hier Mitlesenden botanisch so bewandert, dass er (oder sie) mir sagen kann, was da in unserem Vorgarten wächst.
Würd mich freuen.

Ansonsten ist eine Selbstversorgung (wenn auch nur mit aktuell 17 Tomaten) immer eine gute Sachen, denn wenn eines Tages ein Zombieangriff kommt, muss man nicht in den nächsten Supermarkt stürmen, um da die Konserven zu plündern, sondern kann komfortabel mit den Lebensmitteln aus heimischer Zucht über die Runden kommen.
Zumindest solange, wie die Zombies brauchen, um herauszufinden, dass ein 80 cm hoher Maschendrahtzaun kein wirkliches Hindernis darstellt.

Wie man mit so einer Situation umgeht, soll aber heute nicht Thema sein - dazu werde ich mich demnächst einmal äussern.

- Clannad -

Dienstag, Mai 24, 2011

A little unfair

Und dann gibt es solche Tage, an denen du darüber nachdenkst, wie ungerecht das Leben doch sein kann.
Weil es eine gerade mal 34 Jahre alte Kollegin mit zwei kleinen Kindern an Krebs sterben lässt.

- Willie Nelson -

Sonntag, Mai 22, 2011

Smells like teen spirit

Der Frühling geht langsam, aber merklich in den Sommer über.
Das ist schön.
Die Blumen riechen toll (der Lavendel in unserem Garten riecht nicht nur gut, sondern hält auch die Mücken fern).
Das ist auch sehr schön.
Weniger schön ist das Fahren in den Berliner Nahverkehrsmitteln. Da riecht es bisweilen auch, leider nicht nach Blumen. Bestenfalls nach dieser einen.
Man hat dann doch gelegentlich das Gefühl, der Herr (und nicht selten auch die Dame) neben einem kennt die Wirkung von Wasser und Seife nur vom Hörensagen.
Abends, nach einem langen und ggf. harten Arbeitstag kann ich sowas entschuldigen, aber wer schon morgens miefend in die U-Bahn steigt, sei es, weil er (ich benutze jetzt mal der Einfachheit halber männliche Pronomen, schließe aber die Damenwelt ausdrücklich nicht aus) sich nicht geduscht hat oder weil er einfach noch einmal die Klamotten vom Vortag überwirft, darf sich meines Mitleides nicht sicher wähnen.
Ausnehmen tu ich natürlich all diejenigen, die aufgrund einer Drüsenfehlfunktion trotz morgendlicher Dusche schon bald wieder verschwitzt sind, aber soviele, wie einem Stinktiere in der U-Bahn begegnen, können es beim besten Willen nicht sein.

Womit ich beim Thema wäre - Düfte. Insbesondere Deodorants. Genau genommen Deodorants in der Fernsehwerbung. Da gab es nämlich in letzter Zeit drei Spots, die ich ganz besonders schlimm fand.

Auf Platz drei der für "Rightguard". 72 Stunden Deoschutz bietet das Spray. Behauptet die Werbung.
Hat mal jemand das nachgerechnet? Das sind volle drei Tage!
Soll damit tatsächlich den Leuten erzählt werden, dass sie nach Auflegen dieses Gebräus drei Tage lang keine weitere Körperpflege mehr betreiben müssen?
Jemand, der das tatsächlich nutzt und nicht, sagen wir mal, als Extrembergsteiger in der Nordwand des Mount Everest hängt und gerade keine Dusche zur Hand hat oder sich vielleicht auf dem Weg zum Nordpol befindet (zu Fuß, alle Hunde bereits erfroren), hat ein ganz anderes Problem als ein zu früh versagendes Deo.
Ganz übel.

Platz zwei kriegt von mir der Spot für Brise Raumspray. Auch eine Art Deo.
Die Brise-Werbungen sind ja generell schon extrem unsympathisch - es ist mir einfach nicht nachvollziehbar, wie sich eine Rotte klotzamerikanischer Hausfrauen halbtot freuen kann, dass ein vollkommen sythetischer Gestank jetzt in einem hässlichen Kunststoffklotz, der wohl den Eindruck eines echten Steins erwecken soll, auf harmlose Passanten lauert, aber den Spot meine ich gar nicht.
Ich habe gerade den vor Augen, in dem eine (wiederum amerikanische) Hausfrau das hochmodern, aber dennoch ausgesprochen geschmacklos eingerichtete Haus einer anderen betritt und erfreut feststellt, dass das von ihr mitgebrachte Raumspray ob seiner modernen Optik doch prima den Anblick der versammelten Einrichtungsscheußlichkeiten ergänzt.
Jetzt mal ernsthaft - möchte ich mit jemandem befreundet sein, der mir zum Einzug erstmal ein Raumdeo übergibt ("damit es in deiner Hütte nicht immer so mieft", wie der unausgesprochene Vorwurf dahinter anklingt)?
Ganz sicher nicht - die Dame in der Werbung scheint sich aber ein Loch in den Bauch über soviel taktlosigkeit zu freuen - soll sie ruhig, aber diese Brise wird wohl nicht durch unser Heim wehen.
Würde es sich hier um Lebensmittel handeln, wäre die Werbung aufgrund der Unmenge falscher Versprechungen (Glück, Freunde, Wohlgeruch) ein klassischer Fall für Foodwatch.

Die können sich dafür aber mit Platz eins beschäftigen. Da geht es nämlich um Schokolade. Genau genommen um ein Deo, das damit wirbt, unwiderstehlich wie Schokolade zu sein - Axe Dark Temptation.
Über die Unwiderstehlichkeit dunkler Schokolade möchte ich an dieser Stelle gar nicht diskutieren, aber der Werbespot ist einfach gräßlich. Im wahrsten Sinne des Wortes. Für die, die ihn gerade nicht mehr vor Augen haben:
Ein junger Mann sprüht sich mit dem Zeug ein und verwandelt sich prompt in Schokolade, sie die versammelte Damenwelt zum Anbeißen findet. Behauptet die Reklame.
Ich aber behaupte: Der wird zum Untoten!
Wer es nicht glaubt, mög sich den Spot noch einmal genau anschauen - der Gestalt wird in das Gesäß gebissen und sie lächelt lediglich. Ein starres Lächeln, etwa dem einer Totenmaske vergleichbar.
Eher ein untotes Grinsen.
Dabei sieht er aus, wie das übelste Abbild des schwarzen Mannes aus den unheimlichsten Träumen, die Kinder heimsuchen können. So, wie man sich den schwarzen Mann in Stephen Kings "The Stand" am liebsten gar nicht vorstellen mag, weil die Vorstellung zu gräßlich wäre.
Zum Schluss wird ihm sogar der Arm abgerissen, und er lächelt weiter als wäre nichts passiert.
Nein, tut mir leid, aber diese Werbung macht mir Angst.
Damit wir uns richtig verstehen - ich würde niemanden, der das Zeug benutzt, deswegen von meiner Freundesliste streichen, aber ich werde das Zeug ganz sicher nicht kaufen, allein die Vorstellung der Nebenwirkungen lässt mich schaudern.

- Nirvana -

Mittwoch, Mai 18, 2011

Norwegian Wood

So, das Haus steht tatsächlich.
Naja, eigentlich ist es ja nur ein Häuschen.
1,70 mal 2,30 innen.
Aber es reicht für die Fahrräder, die Biergarnitur, die Schubkarre und den Rasenmäher.
Das hoffe ich wenigstens, denn bis jetzt steht noch nichts drin außer zwei Pflanzstäben für die Tomatenpflanzen (die der Herr Papa spendiert hat und die es in Sachen Größe anscheinend mit Godzilla aufnehmen wollen. Macht mir Angst) und einem Steckregalsystem, das ich noch zusammenbauen muss.
Egal, das Häuschen steht erst einmal. Rechtzeitig vor dem vorgestrigen Regenschauer (der die ganze Nacht durchschauerte) sind die beiden Hausaufbauer fertig geworden. Ich alleine (bzw. selbst mit der tatkräftigen Hilfe meiner Gemahlin) hätte wahrscheinlich wenigstens doppelt so lange gebraucht.
Dafür wurde der Herr nicht müde, mir immer wieder eine Elegie über die Instabilität des preiswerten Häuschens zu singen.
So, wie er es erzählte, konnte ich schon froh sein, dass es gestern morgen überhaupt noch stand.
Bislang macht es aber glücklicherweise noch keine Anstalten, einzustürzen, was mich natürlich sehr erleichtert hat.
Heute ist schon Tag drei und es wackelt noch nichts. Wie ich feststellen musste, hat sich der mit dem Aufbauen betraute Herr aber auch nicht so ganz exakt an die Anleitung gehalten und einfach die Bretter der Palette, auf der die Hauskomponenten geliefert wurden, gleich mit vernagelt.
Das hat nun einerseits den Nachteil, dass es die Optik etwas beeinträchtigt und ich die eigentlich unserem Nachbarn fürs Feuermachen versprochenen Bretter nicht mehr habe, andererseits hat es die Stabilität des Ganzen nochmal deutlich erhöht.
Ist ja auch was.
So, jetzt aber genug zu diesem Thema; an dieser Stelle noch kurz die Mitteilung, dass ich mein Experiment "Ich spiele in zwei Bands gleichzeitig" mit sofortiger Wirkung für beendet erkläre.
Angefangen habe ich ja ohnehin damit nur, weil die Kollegen aus Band 1 nicht so recht in die Puschen kamen und Auftritte seit gut zwei Jahren auf sich warten lassen.
Also eine zweite Band.
Das Ganze hat sich dann aber vor Allem aus zwei Gründen als ausgesprochen unbefriedigend herausgestellt:
Zum Einen bin ich ohnehin abends in der Regel erst so gegen sieben zuhause. Das wird nicht besser, wenn ich an zwei Abenden erst dann komme, wenn meine beiden Liebsten schon lange schlafen (meine vier, rechnet man die Katzen mit; der Hamster zählt nicht, der ist ja nachtaktiv und schaut mich immer ganz interessiert an, wenn ich halb zwölf zur Türe hereinkomme).
Zum Anderen waren zwei von den letzten drei Auftritten scheiße. Ich würde es gerne anders umschreiben, aber das trifft leider den Kern.
Beim vorletzten fehlte der neue zweite Gitarrist (andere Termine), also sprang der alte zweite ein und sorgte mit der Standardeinstellung seines Gitarrenverstärkers (Volume auf Stufe 11 von zehn möglichen) dafür, dass die Gitarre gut hörbar war - sonst aber nichts. Man kann antürlich auch rein nach Optik spielen, das heißt, man sieht, was man spielt, hört es aber nicht, aber so wirklich gut funktioniert das nicht. Nicht umsonst ist Beethoven einer der wenigen großen tauben Musiker der Geschichte. Außerdem hat er komponiert und die Stücke dann nicht zusammen mit seinem Orchester aufgeführt.
Beim nächsten Auftritt war dann der neue zweite Gitarrist dabei, hat sich aber vor dem Konzert so massiv die Kante mit Whiskylikör gegeben, dass das spielerische Gesamtergebnis nur minimal über "zum Kotzen" lag.
Aber wirklich nur ganz minimal.
Beim demnächst anstehenden Auftritt wird er wiederum fehlen, dafür springt der ehemalige zweite Gitarrist erneut ein.
Und ich ab. Ich hatte noch angeboten, den Auftritt mitzuspielen, da es ja nicht ganz einfach ist, einen neuen Musiker 1 1/2 Monate vor einem Auftritt in die Band zu holen, aber die Kollegen hatten sich entschieden, meinen Vorvorgänger zu fragen, der ja einen großen Teil der Stücke schon kennt.
Damit muss ich kein schlechtes Gewissen haben, weil ich möglicherweise einen Auftritt vermasselt habe und die Band hat den Vorteil, dass sie keine neuen Fotos auf der Homepage einstellen muss - da stehen nämlich ohnehin immer noch die Bilder des vorvorletzten Tastenmenschen.
Eindeutig eine win-win-Situation.
Und mir ist wieder einmal klar, dass man bei einem Hobby unbedingt einen Schlussstrich ziehen sollte, wenn es aufhört, Spaß zu machen.
Auch wenn die Entscheidung vielleicht schwerfällt.
Aber Ärger und Stress kann man sich im restlichen Leben schon zur Genüge antun, da muss das nicht auch noch in der Freizeit sein.

- The Beatles -

Freitag, Mai 13, 2011

Lies

Meine Güte, was ist dieser Mensch doch für ein armseliges Würstchen.
Selbst in dem Moment, in dem ihm, sozusagen schwarz auf weiss und ohne, dass das Resultat irgendwo abgeschrieben worden wäre, nachgewiesen wird, dass er bewusst getäuscht hat, hat er noch immer nicht genügend Arsch in der Hose - oder, um es seiner Stellung in altem Adel entsprechend auszudrücken - genügend Anstand und Würde, sich hinzustellen und seine Betrügereien als aus seiner eigenen Geltungssucht heraus begründet zuzugeben.
Nein, statt dessen sei es "die Erwartungshaltung der Familie, die bestehenden Anforderungen erfolgreich zu bewältigen. Ihm sei deutlich gemacht worden, dass die Qualität der unterschiedlichen Engagements keinesfalls leiden dürfe und eine begonnene Arbeit auch zu Ende zu bringen sei. Außerdem habe Guttenberg seinen Doktorvater Peter Häberle nicht enttäuschen wollen." (Spiegel online vom 11.05.2011, man will ja korrekt sein)
Immer die anderen.
Nie er selbst.
Aber wenn dieses hilflose Gestammel tatsächlich der Wahrheit entspräche, er also nicht bloß ein schamloser Betrüger wäre, der seine Position skrupellos ausnutzt - was für ein erbärmliches Bild zeichnet eine solche Aussage dann von ihm?
Ein Bild, dass sich hoffentlich bei allen Befürwortern seiner etwaigen Rückkehr in die Politik eingräbt.
Das Bild eines Menschen, der sich auch mit Mitte 30 noch so sehr dem Druck Anderer ausgesetzt fühlt, dass er sogar bereit ist, nur um ihnen zu gefallen, im illegalen Raum zu agieren.
Ich möchte eigentlich lieber nicht wissen, wie er dann in seinem Beruf agiert, wenn er dort Druck ausgesetzt ist.
Das heißt, eigentlich weiß ich es ja schon - er manövriert andere in die Schusslinie, um selber mit weißer Weste oder wenigstens als (fast) unschuldiges Opfer der Umstände dazustehen. Vermutlich hat er schon in der Schule, wenn er beim Abschreiben erwischt wurde, die Schuld auf seinen Nebenmann geschoben, der sein doofes Matheheft ja absichtlich so hingelegt hat, dass er gar nicht anders konnte, als hineinzuschauen.
Will man so jemanden tatsächlich noch einmal in einer herausgehobenen Stellung sehen?
Ich für meinen Teil kann diese Frage mit einem ganz klaren und definitiven Nein beantworten.
Sehen die Anderen das genau so?
Hier zögere ich. Und fürchte, dass ich auf diese Frage bestenfalls mit "zumindest der Teil, der sich nicht von falschen Versprechen und strahlend weißen Zähnen blenden lässt" antworten muss.

- Evanescence -

Ps: Ich hatte den Entwurf gespeichert, so dass mich der Blogger-Ausfall nicht sonderlich getroffen hat. Eure Kommentare seit gestern sind leider weg, danke aber trotzdem fürs Besuchen und Kommentieren.

Montag, Mai 09, 2011

The Trip

Mutter: "Was machen wir eigentlich in der Woche, in der das Kind auf Klassenfahrt ist?"
Kind: "Ihr könntet ja mal so richtig die Sau rauslassen!"
Vater: "Wie denn? Du bist doch auf Klassenfahrt!"

Es hat weh getan, aber es war jeden einzelnen blauen Fleck wert.

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So, das Gartenhäuschen ist endlich auch da. Bei unserem konstanten Glück mit Berliner Firmen hatte sich ja herausgestellt, dass das von uns angezahlte Häuschen zwischenzeitlich weiterverkauft worden war und wir am (lange vorher) geplanten Liefertermin in die Röhre schauten. Unschön vor allem, weil extra mein Herr Papa aus dem Rheinland angereist war, um beim Aufbau zu helfen.
Das hatte ich auch dem Herrn im Baumarkt verklickert, der mir als Entschädigung lediglich einen neuen Liefertermin anbieten wollte - nachdem ich im Schweiße meines Angesichts bereits ein Loch gebuddelt hatte, damit das Fundament rechtzeitig zum Aufbau fertig wäre (Loch). Nach zähen Verhandlungen erklärte sich dann der Baumarkt bereit, das Haus durch einen eigenen Handwerker und auf eigene Kosten aufzubauen.
Und anzustreichen - schließlich hatten wir die unbehandelte Variante gekauft, die noch lasiert werden muss.
Und mit etwas Glück steht das Haus dann bis Ende der Woche.
Oder nächster Woche.
Auf jeden Fall aber noch im Mai.
Hoffentlich.

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Zum Schluss noch ein Buchtip.
Nein, eine Empfehlung.
Nein, eigentlich eine unbedingte Verpflichtung, das Buch zu kaufen und zu lesen:
"Einzelgänger, männlich" von Geoffrey Household.
Das Buch stammt aus dem Jahr 1939 und handelt von einem Briten, der in Europa nur so, um zu sehen ob es möglich ist, mit einem Gewehr mit Zielfernrohr auf den Staatsführer eines Landes gezielt hat und dabei erwischt wurde.
Beinahe zu Tode gefoltert kann er fliehen und schafft es zurück nach England, wo man ihn, so hofft er, nicht aufspüren wird.
Dummerweise hat er sich getäuscht...

Das handelnde Personal ist überschaubar, die Geschichte aber mächtig spannend und das Buch liegt wegen seines Umfangs auch an warmen Sommertagen nicht allzu belastend in Händen.
Gibt es für relativ schmales Geld als Haffmanns Taschenbuch gebraucht im Amazon Marketplace oder für die, die es ganz dicke haben auch in neu aus dem Kein&Aber-Verlag.
Dann muss man aber mit dem dämlichen Untertitel "Er jagte den Tyrannen, der die Welt bedrohte" leben.

So oder so: Kaufen!

- Donovan -