Sonntag, März 25, 2012

Don't feed the plants

Nein, ich hab den Grill dann doch nicht gekauft. Schuld ist Kollege B. Als ich ihm nämlich von dem Teil erzählt habe, war er vollkommen begeistert und meinte, dass ein Themometer im Deckel absolut fantastisch sei. Er selber habe es immer dafür genutzt, um die Temperatur im geschlossenen Grill beim Überbacken der Paella im Auge zu behalten.
In diesem Moment ist mir klar geworden, dass ich seit dem Beginn meiner Grillkarriere (und das ist schon gut 25 Jahre her) noch nicht einmal etwas bei geschlossenem Deckel zubereitet habe - geschweige denn jemals eine Paella gratinieren wollte.
Sprich, der Grill ist vollkommener Quatsch.
Und weil ich mich doch recht genau kenne, habe ich dann nicht das Modell eine Nummer kleiner genommen (dann hätte ich nämlich jedesmal Mal beim Grillen überlegt, ob nicht doch das teurere Modell besser gewesen wäre), sondern einen ganz billigen Grill für 40 Euro gekauft.
Damit war dann noch reichlich Geld übrig, damit wir uns einen Anzündkamin

und unserem Kinde eine fleischfressende Pflanze

gönnen konnten.
Eines der Mäuler durfte ich dafür "Audrey II" nennen - ich hab es dann heute auch gleich gefüttert, wofür es mich dankbar anschnurrte.
Die Spinne, aus deren Netz ich extra dazu per Pinzette eine Minifliege klaute, war zwar einigermaßen entrüstet, aber damit wird sie leben müssen.

Und der Grill? Den haben wir gestern gleich ausprobiert und was soll ich sagen? Zartes Fleisch, knusprige Würstchen und dazu ein fantastischer gemischter Salat.
Ok, den hat meine Frau gemacht, aber den Rest hat der Grill (natürlich auch dank hervorragend durchgeglühter Kohle) so gut hinbekommen, dass auch sein viermal so teurer Genosse es nicht besser gekonnt hätte.

- Ashman / Menken -

Dienstag, März 20, 2012

All n my grill

Ich glaub, ich hab meinen Traumgrill gefunden.
Unser alter Grill hat nach 6 tapfer durchgrillten Jahren in diesem Winter die Beine von sich gestreckt.
Sprich: Die Griffe sind abgerostet. Hätte man natürlich durch ordentliches Abdecken verhindern können, aber dafür verspreche ich, seinen Nachfolger gut zu behandeln.
Einzige Frage ist die, ob ich wirklich soviel Geld für einen Grill ausgeben will.
Andererseits ist Grillen ja etwas archaisch Männliches. Wo sonst kann der Mann noch das rohe Fleisch der nach harter Jagd erlegten Kreatur in eine Mahlzeit umwandeln, die seiner Familie das Überleben auf der Suche nach der nächsten Herde, dem nächsten Wasserloch, sichert?

Ähem, oder so in der Art.

Also: Grill. Männlich. Sommerabende.
Und - er hat ein Thermometer im Deckel!
Damit war es eigentlich schon nach dem ersten Anschauen um mich geschehen.
Ich mein, wie geil ist das denn?
Ein Thermometer! Im Deckel!
Wer auch immer diesen Grill entworfen hat, weiß, wie man Herzen im Sturm erobert.
Thermometer! Deckel! Rahhh!
Bevor ich jetzt vor Begeisterung anfange, zu hyperventilieren, beschließe ich an dieser Stelle, dass das unser nächster Familiengrill wird.

Und der Frühling kann kommen!

Auf Wunsch von Frau Vau jetzt auch ein Bild



- Missy Elliott -

Donnerstag, März 08, 2012

Holiday

Seit gut einem Monat grübeln wir jetzt darüber, ob und wenn ja, wohin wir in diesen Sommerferien in Urlaub fahren sollen.
Nachdem wir in den letzten Jahren mehrfach Griechenland und dessen Inseln heimgesucht haben, wollen wir jetzt doch mal etwas Neues ausprobieren.
Das sollte a) eine gewisse Abwechslung bieten und b) in halbwegs vertretbarer Entfernung zu unserem trauten Heim liegen.
Damit scheidet die Fotosafari in Kenia schon mal aus - Abwechslung ja, aber die Entfernung ist vielleicht doch etwas arg groß. Außerdem soll es in Afrika um die Zeit auch eher etwas wärmer sein.
Irland steht auch auf der Liste. Würde aber entweder eine ewig lange Autofahrt mit wenigstens einer Fährübersetzung oder einen Flug und dann einen Mietwagen mit Rechtssteuerung bedeuten. Hm, oder eine Busrundreise. Da haben wir aber Sorge, zwischen 55-jährigen Studienräten eingeklemmt durch die Gegend gegondelt zu werden. Auch nicht so prickelnd.
Eventuell ein Campingplatz an der holländischen Nordsee. Die haben da solche Mobil-Homes, die mit allem Schnickschnack ausgestattet sind. Nachteil hier auch die ewig lange Fahrt von Berlin, aber es wäre ja ein Stop im Rheinland vorstellbar.
Dann hätten wir noch eine Donaukreuzfahrt im Angebot, die auch von jüngeren Leuten (da zähl ich uns jetzt einfach mal zu) gebucht wird.
Hat irgendwer noch Empfehlungen oder Erfahrungen zu dem Thema?
Und auch einen Tipp zu der Frage, was wir mit den Katzen in der Zeit des Urlaubs machen sollen? Aktueller Favorit ist, Vater oder Mutter zu einer Woche Berlinaufenthalt einzuladen und sie dann zu Katzensittern zu bestimmen.

Hach, Erholung kann ganz schön anstrengend sein - für Ratschläge bin ich deshalb höchst dankbar!

- Madonna -