Mittwoch, April 25, 2012

The great gig in the sky


Hiermit tue ich kund und Folgendes zu wissen:
Braincap ist aktuell nur noch zu fünft unterwegs. Aber nur bis Donnerstag. Dann sind wir wieder 6.
Unser zweiter Gitarrist und wir haben uns in gegenseitigen Einvernehmen getrennt, nachdem wir uns musikalisch doch in unterschiedliche Richtungen bewegen wollten. Er selber ist musikalisch eher ein Kind des 80'er Poprocks (was ja nun an sich nichts Falsches ist), wir wollen nach ein paar zu viel schmusigen Nummern in der letzten Zeit wieder etwas mehr Druck machen. Was hoffentlich genau so wenig falsch ist.
Ab Donnerstag werden wir dann von von Daniel an der zweiten, gelegentlich auch ersten Gitarre unterstützt und mit ein paar frischen Ideen versorgt werden.
Was aber noch viel spannender ist: Spätestens am 13. Oktober werden wir wieder auf der Bühne stehen, diesmal nicht alleine, sondern als Support von Gardenier, einer aufstrebenden (und guten) jungen Band aus Essen, die wiederum, wenn sie nicht mit uns auftritt, ihrerseits Glasperlenspiel auf deren Tour supportet. Nähere Infos gibt es noch zu gegebener Zeit, aber wenn einer von Euch in der Zeit zufällig in Berlin sein sollte, würden wir uns über einen Besuch sehr freuen.

Wir versuchen natürlich, bis dahin noch ein paarmal gespielt zu haben, aber man will ja auch nicht größenwahnsinnig werden...

Wer aber jetzt schon mal hören will, was wir musikalisch so auf die Beine stellen, darf aber gerne hier hereinhören.

- Pink Floyd -

Montag, April 23, 2012

Computerliebe

Morgen ist er da, der neue PC. Eigentlich ist er heute schon dagewesen. Um 8.25 Uhr. Das habe ich aber erst erfahren, als mich der Fahrer des Kurierdienstes (GO! übrigens) anrief, und mir mit vorwurfsvoller Stimme mitteilte, dass er ja gar nicht ausliefern könne, weil niemand zuhause sei. Mein Einwand, dass dies um diese Uhrzeit wohl bei einer Vielzahl berufstätiger Menschen der Fall sei, tat er mit einer abwertenden Handbewegung (vermute ich mal - ich hatte ihn ja nur am Telefon) ab.
Meine Frage, warum er denn erst anrufe, wenn er vor der Tür steht, statt im Vorhinein einen Liefertermin auszumachen, da er ja meine Handynummer offensichtlich habe, ignorierte er geflissentlich.
Na gut, dann also jetzt morgen. Ab 17.00 Uhr. Ist ja auch nicht so dramatisch, behält der PC damit doch einen Tag länger seinen Wert - immerhin ist es ja erwiesen, dass ein PC im Moment seines Auspackens gut 50% seines Wertes verliert. Ist ja auch nicht schön.

Damit werde ich also morgen abend mit Auspacken, Aufstellen und Konfigurieren all der kleinen Helferlein beschäftigt sein, die vorher schon ihr emsiges Werk auf dem PC verrichteten. Diesmal auch ganz ohne Trojaner, denn für einen gescheiten Virenscanner, den ich auch ganz regulär kaufen und auf aktuellem Stand halten werde, werde ich bei aller Bezahlerei dann auch nochmal 30 Euro aufbringen können - versprochen.


- Kraftwerk -

Montag, April 16, 2012

Chain Reaction



Manchmal gibt es sie ja, die Kausalketten des Grauens.
Eigentlich fing es ganz harmlos an - am Freitag Abend spielte ich mit Herrn Womble ein Ründchen (oder zwei oder drei oder so) Modern Warfare 3 auf der XBox 360. Deren Voicechat ist vorsichtig gesagt eine totale Katastrophe, weswegen wir währenddessen üblicherweise via Skype am PC plauschen.
Und weil wir nach dem Ende der Spielesitzung noch ein wenig quatschten, habe ich die Gelegenheit genutzt, um mal eben den Virenscanner zu aktualisieren und den PC zu checken.
Das hab ich nämlich seit gut drei Monaten nicht mehr gemacht.
Und was soll ich sagen - der Scanner fand tatsächlich 6 Trojaner. Ganz schön übel und der Kausalkette erstes Glied.
Ich hab ihm natürlich gleich Anweisung gegeben, die Bösewichter zu eliminieren, was mein Antivir auch brav tat. Dummerweise eliminierte es auch gleich noch ein paar Programmelemente in Windows, die für den Zugang zum Internet zuständig sind.
Gemerkt habe ich das zwar erst am Samstag, aber der Kette zweites Glied war geschmiedet.
Samstag habe ich dann versucht, die Windows-Partition neu aufzuspielen - Glied drei. Der Datenverlust wäre verschmerzbar gewesen, hatte ich doch die meisten Daten noch rechtzeitig auf eine externe Platte gezogen.
Wie man aber dem obigen Konjunktiv entnehmen kann, hat das dummerweise nicht so geklappt, wie ich es geplant hatte.
Mitten in der Installation hängte sich der PC plötzlich auf, nichts ging mehr. Also habe ich den Rechner neu starten müssen.
Und das war dann das letzte Glied der Kette, denn danach ging nichts mehr. Ich komm nicht mal mehr ins Bios, das DVD-Laufwerk läuft noch kurz an und alles bleibt schwarz.
So ein Mist aber auch.
Der Rechner war zwar schon gute sechs Jahre alt, lief aber noch tadellos. Eine Reparatur mit teuren Service und möglicherweise auch Hardwarekosten rechnet sich trotzdem nicht mehr.
Also muss ich jetzt wohl oder übel in den sauren Apfel beißen und mir einen neuen Rechner kaufen - zumindest das Finanzamt war freundlich und hat rechtzeitig zum Wochenende die Lohnsteuer für 2011 zurückerstattet. Als hätten sie es geahnt...
Ich bin ja seit einigen Jahren schon aus der PC-Szene raus und hab deswegen quasi im Blindflug ein Gerät zusammengestellt, von dem ich nun nicht wirklich Ahnung habe, wie gut es nun tatsächlich ist.
Aber ich lass mich jetzt einfach mal überraschen und hoffe, dass ich zum Wochenende wieder kommunikationsfähig bin.
Wir werden sehen.

- Diana Ross -